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Bildungsprogramm mit Sneakers

Heute nehme ich euch mit nach Belém. Von da aus starteten die berühmten portugiesischen Seefahrer und Eroberer des Mittelalters auf ihre Entdeckungsreisen. Und damit diejenigen, die mit dem Thema Reisen nicht so viel anfangen können, auch was zu gucken haben, gibt es ein Urlaubsoutfit obendrauf :-)

Belem ist ein Stadtteil von Lissabon. Dahin kommt man ganz einfach, indem man sich in die Straßenbahn setzt und 20 Minuten den Tejo entlang fährt, bis kurz vor der Mündung in den Atlantik. Belem wimmelt sozusagen vor Sehenswürdigkeiten. Das liegt schlicht und ergreifend daran, dass das große Erdbeben, das 1755 die Innenstadt von Lissabon weitgehend zerstörte, hier nur wenige Schäden anrichtete. Also stehen zwei Gebäude, die zum Weltkulturerbe gehören, noch immer: Das Hieronymitenkloster Mosteiro dos Jerónimos mit seiner Klosterkirche, in der der das Grab von Vasco da Gama ist und der Torre de Belém, das wohl bekannteste Wahrzeichen Lissabons.

Der Torre diente dem Schutz der Hafenstadt Lissabo…

Ein Kleid an der Ostsee und ein Grill im Garten. Oder so.

Ich hab`s schon wieder geschafft, einen Post mit Verspätung zu schreiben. Der hier entsteht nämlich gerade quasi in Echtzeit. Heißt: Ich sitze um 5.47 Uhr auf meinem Schreibsessel und tippe eifrig vor mich hin. Diejenigen, die jetzt entsetzt gucken, dürfen beruhigt sein. Das ist mehr oder weniger meine normale Schreibzeit. Ich bin eher eine Lerche als eine Eule. Um diese Zeit ist es herrlich ruhig, die Vögel zwitschern, die Sonne geht gerade auf und ich genieße es, hier mit geöffneter Terrassentür zu sitzen, meinen ersten Kaffee zu trinken und vor mich hin zu schreiben. Der Rest des Tages wird hektisch genug, da liebe ich einen ruhigen Tagesbeginn.
Gestern etwa war wieder mal alles anders als eigentlich geplant. Ein schönes Frühstück mit Elbblick, Arbeiten und ein wenig im Garten zu wühlen stand eigentlich auf der Tagesordnung. Punkt eins und zwei klappten wunderbar. Und dann kam Kind, groß, auf die glorreiche Idee, einen neuen Grill zu kaufen, damit wir das Sommerwetter mit einem lust…

Streifen statt Ringel und "Das bisschen Haushalt" *träller*

Sorry, dass der heutige Post so spät kommt. Also genau genommen müsste ich mich ja nicht wirklich entschuldigen. Ich tu`s trotzdem. Eigentlich hätte alles ganz geschmeidig laufen und dieser Post heute früh um sechs erscheinen sollen. Immerhin hatte ich gestern frei. Und dann fing der Haushalt an zu schreien. Der Garten stimmte mit ein. Und ich habe es nicht geschafft, das Genöle zu überhören und mich an den Notebook zu setzen.
Stattdessen habe ich Böden gesaugt und gewischt, Fenster und Bäder geputzt, Wäsche aufgehängt und zusammengelegt und aufgeräumt. Anschließend ging es weiter: Unkraut gejätet, Laub zusammengerecht, Beete geharkt und das Pflaster der viel zu langen und zu breiten Auffahrt von Bewuchs befreit. Ach ja, die Sache mit dem Einkaufen habe ich dann nicht mehr geschafft. Das quetsche ich wohl heute dazwischen. Oder schicke das Kind, wenn das früh genug zuhause ist.
Von derart profanen Tätigkeiten lese ich auf den Blogs, die ich lese, eigentlich nie. Ok, wird der eine oder a…

Nicht ladylike, aber ungemein praktisch: Ein Rucksack

Aus mir wird vermutlich in diesem Leben keine Lady mehr. Früher hieß dieser Frauentyp mal Dame  und quasi jede Frau über 30 war eine. Leider ich werde diesen Status, obwohl über 50, wohl nicht mehr erreichen. Meine Mutter hat mir das ja schon vor 40 Jahren prophezeit, als ich täglich mit zerschrammten Knien nach Hause kam. Nun ja, was soll ich sagen? Mütter haben immer Recht.
Schönes Beispiel: Die Tasche. Eine Lady trägt eine mehr oder weniger teure Tasche selbstverständlich als kleines Exemplar über der Schulter. Oder die größere Version in der Armbeuge. Und ich? Ich trage am liebsten einen Rucksack.
Nachdem ich mir im vergangenen Jahr den schwarzen Rucksack gekauft habe, den ihr schon tausend Mal gesehen habt, ist der quasi in Dauergebrauch. Egal ob ich ins Büro fahre, zu einem Termin oder in den Urlaub - der Rucksack muss mit. Er passt halt hervorragend zu meinen Bedürfnissen.
Wo die Lady höchstens ihren Schlüssel, ein Portemonnaie, ein Visitenkartenetui und eine Lippenstift transport…

Statt Instagram: Mein Monat

Da ich Instagram den Rücken gekehrt habe, es aber durchaus so einige Momente gibt, die ich gern bewahren und auch teilen möchte, gibt es die künftig geballt einfach einmal pro Monat hier im Blog. Das werden keine sorgsam kuratierten Fotos mit gekonnter Bildsprache sein, sondern ganz einfach Schnappschüsse, die mich und mein Leben so zeigen, wie es ist: Ungefiltert und unbearbeitet aber trotzdem schön. Hoffe ich auf jeden Fall. Denn - Überraschung - mein Leben besteht gar nicht ausschließlich aus rosa  Einhörnern ;-) Oder Alpakas. Einhörner sind ja out, Alpakas sind in. Sagt die Grazia, die mir meine Freundin mitgebracht hat.

Ein Einhorn kam auch Ostern nicht vorbei, dafür Schokohasen. Und wenn man mit meinen Kinder lange frühstückt, dann essen die nicht nur ungeahnte Mengen, sondern fangen auch an zu basteln. Der Hase brauchte nun mal nen Aussichtsplatz. Ach ja, der Stapel hielt.



Und weil zumindest am Ostermontag das Wetter richtig schön war, gab es einen Ausflug in den Hamburger Hafen.…

Zwei alte Bekannte in neuer Besetzung

Das heutige Outfit mag der eine oder andere mit einem Gähner quittieren, denn es besteht aus zwei alten Bekannten. Aber so Isses nun mal: Wenn ich in jedem Post eine neue Klamotte präsentieren würde, müsste ich a) mein Einkaufsverhalten heftig nach oben schrauben oder b) lediglich zwei bis vier Posts pro Monat schreiben. Da ich beide Varianten nicht so wirklich toll finde, müsst ihr mit alten Bekannten leben. Immerhin in neuer Kombination.
Die Sache mit dem Urlaubskoffer ist sowieso verzwickt. Entweder man reist kurz vor der Grenze zum Übergepäck, zaubert jeden Tag ein komplett neues Outfit aus dem Koffer und hat sogar noch an den Flaschenöffner für den Wein gedacht. Das funktioniert, wenn man einen großen Koffer besitzt und seine Armmuskeln gern trainieren möchte. 23 Kilo Freigepäck - das sind - solange die Reise nicht im März nach Nord-Norwegen geht - eine ganze Menge Outfits.
Ich mag schwere Koffer nicht. Mit ist es am liebsten, ich reise mit möglichst kleinem und vor allem leichtem …

Wie war das noch mit den Insta-Kindern?

Frau Ferragni war nicht die Erste und sie wird auch nicht die letzte Influencerin sein, die ihr Kind der Welt exzessiv auf Instagram präsentiert. Sie ist nur diejenige, die die Diskussion ausgelöst hat: Darf man oder soll man den Nachwuchs aus der Influencer-Karriere raushalten oder dürfen und sollen Influencer-Eltern (und nicht nur die) ihre Kinder nach Herzenslust auf Blogs und in sozialen Medien zeigen?
Die rechtliche Situation ist klar: Solange das Kind jünger als 14 Jahre alt ist, dürfen die Eltern Bilder hochaden, wo auch immer in welcher Zahl auch immer sie möchten. Hauptsache, beide Elternteile sind einverstanden. Ist das Kind 14 Jahre oder älter, muss es gefragt werden und sein Einverständnis geben. Ist das Kind nicht mit der Veröffentlichung nicht einverstanden, kann es von den Eltern zur Not auf dem Klageweg verlangen, dass die Bilder gelöscht werden.
Experten, Kinderhilfswerke und sogar die Polizei warnen davor, Kinderbilder ins Netz zu stellen. Nicht wenige Blogger haben be…